Hetter 

Life+ Natur

NaturbeobachtungenProjektfortschritt

29.08.14

Bestandszahlen bestätigen den Projekterfolg

Mit 41 Brutrevieren bleibt die Zahl der Uferschnepfen auch in diesem Jahr stabil. weiterlesen >>>

Die Hetter

Grünland in der Hetter (Foto: D. Doer, NABU-Naturschutzstation; Mai 2009)

Die große Wiesen- und Weideniederung zwischen Emmerich und Rees steht stellvertretend für die traditionelle bäuerliche Kulturlandschaft am Niederrhein: ausgedehnte, flache offene Feuchtwiesen und -weiden.

Mit zwei großen Bögen ragt das Naturschutzgebiet "Hetter-Millinger Bruch" in die Niederlande hinein. Im Norden wird das Gebiet durch drei Landwehren, im Süden werden Großer und Kleiner Hetterbogen durch die Autobahn A3 begrenzt.

Früher war das Gebiet vor allem im Winterhalbjahr bei Hochwasser regelmäßig überschwemmt. Nach dem Rückgang des Hochwassers blieben die tiefer gelegenen Bereiche lange "blank" und attraktiv als Brutplatz für Feuchtwiesenvögel. In der Hetter befindet sich aktuell das größte und bedeutendste Uferschnepfenvorkommen in Nordrhein-Westfalen.