Uferschnepfe 

Life+ Natur

badende Rotschenkel
Naturbeobachtungen

06.03.14

Erste Uferschnepfen in der Hetter angekommen

Die feuchten Flächen locken zahlreiche Wiesenvögel. weiterlesen >>>

Uferschnepfe

Uferschnepfe (Foto: H. Glader, BioStation Kr. Wesel)
Senke im Großen Hetterbogen (Foto: D. Doer, NABU-Naturschutzstation; April 2006)
Fliegende Uferschnepfe (Foto: H. Glader, BioStation Kr. Wesel)

In den 1970er Jahren zählten Vogelkundler in der Hetter noch 180 Brutpaare der Uferschnepfe (Limosa limosa). Nach starken Bestandsrückgängen konnte der Bestand im letzten Jahrzehnt durch Naturschutzmaßnahmen auf etwa 40 Paare stabilisiert werden. Mehr denn je ist die Hetter heute das landesweit wichtigste Gebiet für die Uferschnepfe, hier brüten mehr als 10 % des nordrhein-westfälischen Bestandes. Die Uferschnepfe wurde zur Zielart des LIFE-Projektes in der Hetter gewählt, da sie einen sehr hohen Anspruch an ihren Feuchtwiesen-Lebensraum stellt. Die Altvögel benötigen zur Futteraufnahme mit ihren langen Schnäbeln feuchte Böden, worin sie nach Würmern, Insekten und ihren Larven stochern. Die Jungvögel werden nicht gefüttert und sind in ihren ersten Lebenswochen auf Insekten als Nahrung angewiesen, die sie in den blütenreichen Wiesen und Weiden finden. Von Schutzmaßnahmen für die Uferschnepfe profitieren viele andere Tier- und Pflanzenarten.